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Kröpeliner Tor
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noch mit Seitentoren
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Rostocker Lichtwoche

Kröpeliner Tor


Position

Steckbrief

  • westlichste der vier großen Tore der Rostocker Stadtbefestigung
  • 1255 wird von einem hölzernen Tor berichtet
  • um 1270 im gotischen Stil erbaut
  • zwei Stockwerke, weitere aufgesetzt

Geschichte


Zum ersten Mal wird 1255 von einem "hölzernen Tor" berichtet, was dann in späteren Jahre mit Stein befestigt und ein Teil der Stadtmauer wurde. Offiziell wird es erst 1280 erwähnt.
Das ursprüngliche Tor war nur zwei Stockwerke hoch. Mit der Zeit wurden aber immer mehr Etagen aufgesetzt, was auch an verschiedenen Stellen der Mauerfassade zu sehen ist. Um 1400 wurde es auf seine heutige Höhe von 54 Metern aufgestockt.
Die Größe spiegelte die Bedeutung der Stadt innerhalb der Hanse wider. 1847 wurde ein Vorbau im neugotischem Stil hinzugefügt.
Als die Hansestadt Rostock begann,sich immer weiter auszudehnen, verlor das Tor seinen eigentlichen Zweck,galt aber weiterhin als Prunkstück der Stadt.

Ab dem 20. Jahrhundert


Im Zusammenhang mit den Restaurierungsarbeiten 1905 wurden zusätzlich Greif und Spitzbogen an das Tor angebaut. Während der britischen Bombenangriffe 1942 auf die Hansestadt hat es kaum Schaden genommen. 1945 wurden aus ästhetischen Gründen der Vorbau sowie der angrenzende Teil der Stadtmauer abgerissen. Zwischen 1850 und 1960 lief eine Straßenbahnlinie durch das Tor.
Weitere Restaurierungsarbeiten nahm man zwischen 1966 und 1969 vor.
Seitdem beherbergte es das Museum für Stadtgeschichte und dient als Sitz der "Geschichtswerkstatt", die v.a. Schüler mit der historischen Hansestadt vertraut macht.
Quellenangaben
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